Küchenkräuter sind für das gelingen eines guten Gerichts unerlässlich und schmecken frisch am besten. Allerdings haben die wenigsten den Platz oder die Lust ein eigenes Kräuterbeet zu hegen und zu pflegen. Also brauchen die meisten von uns einen eher pragmatischen Ansatz.
Durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten stechen meiner Meinung nach 3 Küchenkräuter besonders heraus, die es wert sind wirklich permanent frisch zur Verfügung zu stehen. Hierbei handelt es sich um Blattpetersilie, Basilikum und Schnittlauch.
Diese Kräuter können entweder im Blumenkasten oder im Blumentopf gehalten werden und bei regelmäßigem giessen halten diese bei mir 4-6 Wochen, je nach Jahreszeit
Petersilie

Die Petersilie ist das beliebteste Kraut in Deutschlands Küchen. Glatte Petersilie ist angenehmer im Geschmack. Sie schmeckt zu Kartoffeln, Salaten Suppen und Gemüse. Aber sie ist auch als Finish zum darüber streuen bei vielen Gerichten einfach ein nettes Finish, was die Optik des Tellers noch mal ordentlich aufbohrt.
Balilikum

Klassisch in Kombination mit Tomate – aber es gibt kaum ein Gericht, zu dem Basilikum nicht passt. Basilikum wird nur ganz selten mit gekocht, z. B. in Tomatensauce und dann auch nur ganz kurz. Basilikum gibt es ganzjährig im Bund oder im Topf zu kaufen. In ein feuchtes Tuch eingeschlagen halten sich die Stängel zwei bis drei Tage.
Schnittlauch

Schnittlauch erinnert geschmacklich leicht an Zwiebeln oder Lauch, ist aber wesentlich milder. Frisch in Röllchen geschnitten passt Schnittlauch besonders zu Quark, Salaten, Eierspeisen und kalten Saucen. Das Mitkochen ist nicht empfehlenswert.
Küchenkräuter verarbeiten – die besten Tipps
- Küchenkräuter sollten erst kurz vor ihrer Verwendung zerkleinert werden, denn sonst verflüchtigt sich ihr feines Aroma. Wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine und ätherische Öle gehen verloren.
- In der heißen Küche sollten zarte Küchenkräuter wie Kerbel, Schnittlauch, Petersilie, Estragon oder Basilikum zum Schluss in das Gericht gegeben werden, da ihr Aroma sonst verloren geht. Kräftigere Sorten wie Rosmarin, Salbei oder Thymian können einige Minuten mitgegart werden. Sie entfalten beim Erwärmen erst ihr volles Aroma.
- Durch reichlich Küchenkräuter verleihst du den Gerichten schon eine gute Grundwürze. Schmecke die Speisen daher erst zum Schluss mit Salz und Pfeffer ab!
- Essbare Blüten sind Farbtupfer und Aromageber in einem: die bunten Blüten der Kapuzinerkresse mit leicht-pfeffriger Note oder auch Borretsch-Blüten sorgen für angenehme Würze und einen Farbklecks auf dem Teller.
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